Am vergangenen Sonntag fand unser Fotowettbewerb „Mammolshain – wie es heute ist“ seinen feierlichen Abschluss. Bei einer Ausstellung in unserem Dorfgemeinschaftshaus konnten noch einmal alle 30 eingereichten Fotografien betrachtet werden, bevor schließlich die drei Gewinnerbilder bekannt gegeben und ausgezeichnet wurden.
Drei besondere Blicke auf Mammolshain
Den 1. Platz belegte Kerstin Bremm mit ihrer Aufnahme der Mammolshainer Edelkastanien am Cityblick. Das Bild verbindet gleich mehrere Aspekte, die zu unserem Ort gehören: die Natur, den weiten Blick und natürlich unsere Edelkastanien – einschließlich der ganz besonderen „Sitzkastanien“.
Der 2. Platz ging an Bernhard Bunte. Seine Aufnahme zeigt den Weg Grummbachshohl in Richtung Schwalbacher Straße, dessen Baumkronen vom goldenen Abendlicht durchflutet werden. Ein alltäglicher Weg wird so zu einer ganz besonderen Naturkulisse.
Über den 3. Platz durfte sich Chiaki Bosserhof freuen. Ihre stimmungsvolle Aufnahme zeigt die Mammolshainer Streuobstwiesen in den frühen Morgenstunden: Die aufgehende Sonne bricht durch die Silhouetten der Bäume, während noch leichter Nebel über den Wiesen liegt – ein besonderer Moment, der die ruhige und naturnahe Seite Mammolshains eindrucksvoll einfängt.

Wir gratulieren den drei Gewinnerinnen und Gewinnern noch einmal ganz herzlich!
Doch nicht nur die drei ausgezeichneten Bilder haben uns beeindruckt. Alle 30 eingereichten Fotografien sind auf ihre ganz eigene Weise eine wunderschöne Visitenkarte unseres Ortes. Sie zeigen Mammolshain aus unterschiedlichsten Perspektiven – seine Natur, besondere Orte, vertraute Details und kleine Momente des Dorflebens.
Wer die Ausstellung verpasst hat oder sich die Bilder noch einmal in Ruhe ansehen möchte, findet die drei Gewinnerbilder sowie alle eingereichten Fotografien auf unserer Website:
Viele Besucher, gute Gespräche und ein Glas Sekt
Ganz besonders gefreut hat uns die große Zahl an Besucherinnen und Besuchern, die den Weg zu uns gefunden haben. Bei Kaffee und Kuchen, einem Glas Sekt und vielen Gesprächen blieb genügend Zeit, gemeinsam die Fotografien zu betrachten, sich auszutauschen und vielleicht auch den einen oder anderen bekannten Ort auf den Bildern neu zu entdecken.
Die vielen Begegnungen und das große Interesse haben diesen Nachmittag für uns zu einem wirklich schönen Abschluss des Fotowettbewerbs gemacht. Vielen Dank an alle, die dabei waren – und natürlich an alle Fotografinnen und Fotografen, die mit ihren Bildern überhaupt erst die Grundlage für diese Ausstellung geschaffen haben!

Von „Mammolshain – wie es heute ist“ zurück in die Vergangenheit
Einen spannenden Kontrast zur Fotoausstellung bot an diesem Tag unsere wieder geöffnete Dorfstube. Während der Fotowettbewerb Mammolshain so zeigt, wie wir es heute erleben, konnten unsere Besucherinnen und Besucher dort wieder ein Stück weit in die Vergangenheit unseres Ortes eintauchen.
In den vergangenen Wochen haben sich Mitglieder unseres Leitungsteams intensiv mit den Beständen unseres kleinen Museums beschäftigt. Es wurde gesichtet, sortiert, neu geordnet und so mancher kleine Schatz in Vitrinen, Schränken und Schubladen wiederentdeckt. Stück für Stück entstand daraus eine neu aufbereitete Dauerausstellung, die am Sonntag erstmals wieder für Besucher geöffnet wurde.
Die Arbeiten in der Dorfstube sind damit noch lange nicht abgeschlossen. In den kommenden Wochen und Monaten möchten wir weiter ordnen, aufarbeiten, ergänzen und neu präsentieren. Umso mehr hat uns die positive Resonanz unserer Besucherinnen und Besucher am vergangenen Sonntag gefreut.

Eure Meinung ist gefragt
Wie bereits während der Veranstaltung erwähnt, möchten wir deshalb noch einmal dazu einladen, uns eure Meinung zur Dorfstube mitzuteilen.
Was gefällt euch? Was fehlt euch? Was könnten wir anders machen?
Dabei freuen wir uns ausdrücklich nicht nur über Lob, sondern genauso über Anregungen und konstruktive Kritik. Gerade diese Rückmeldungen helfen uns dabei, unser Museum Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und die Geschichte Mammolshains auf eine interessante und lebendige Weise zugänglich zu machen.
Vielen Dank für einen wunderschönen Sonntag – und bis zum nächsten Mal in unserer Dorfstube!




