Ein wichtiges Ziel der neuen Gruppe im Heimatverein Mammolshain ist die Digitalisierung der vorhandenen Sammlungen. Über viele Jahre hinweg wurden von unseren Vorgängerinnen und Vorgängern zahlreiche Materialien, Dokumente, Fotos und Erinnerungsstücke sorgfälltig zusammengetragen. In diesen Beständen steckt ein großer Schatz an Wissen über Mammolshain – doch vieles wartet noch darauf, gesichtet, sortiert und langfristig archiviert zu werden.
Besuch beim Geschichtsverein Reifenberg
Um Erfahrungen zu sammeln und mögliche Wege für die eigene Arbeit kennenzulernen, besuchten am vergangenen Donnerstag drei Mitglieder unserer neuen Gruppe den Geschichtsverein Reifenberg. Im alten Pfarrhaus empfing sie Bernhard Kärtner, Vorsitzender des Vereins und gab spannende Einblicke in die Archivarbeit vor Ort. Besonders interessant war dabei ein eigens entwickeltes Programm, das der Geschichtsverein Reifenberg zur Archivierung seiner Sammlungen nutzt. Mit diesem System können historische Dokumente, Bilder und weitere Materialien strukturiert erfasst und schnell auffindbar gemacht werden. Für unsere Arbeit in Mammolshain ist das ein wertvoller Impuls, denn auch bei uns stellt sich die Frage, wie die vorhandenen Archive und Bestände gut geordnet und für die Zukunft gesichert werden können.

Archive als Erinnerung an das Dorfleben
Die Digitalisierung der Archive ist dabei mehr als eine technische Aufgabe. Es geht darum, Erinnerungen zu bewahren, Wissen zugänglich zu machen und die Geschichte unseres Dorfes auch kommenden Generationen zu erhalten. Was in Ordnern, Kisten oder Schränken gesammelt wurde, soll Schritt für Schritt sortiert, dokumentiert und langfristig gesichert werden.
Der Besuch in Reifenberg war für unsere Gruppe ein sehr hilfreicher und inspirierender Austausch. Zu sehen, wie andere Vereine ihre Archive organisieren und welche Lösungen dort entstanden sind, liefert wichtige Ideen für die zukünftige Arbeit in Mammolshain.

Einladung nach Reifenberg, nicht nur für Freunde des Motorsports
Obwohl die Archivarbeit im Fokus stand, freuten sich die Mammolshainer über die Besichtigung der eigenen Ausstellung des Geschichtsvereins sowie des „Rennstübchens„, das diverse Memorabilien zum Motorsportclub am seiner Zeit berühmten Feldbergring enthält und das Feldbergrennen für Besucher am Simulator erlebbar macht. Wir empfehlen den Besuch des Rennstübchens sehr gerne weiter, weitere Informationen gibt es direkt auf der Homepage des Geschichstvereins Reifenberg.
Ein herzliches Dankeschön an Bernhard Kärtner und den Geschichtsverein Reifenberg für die offenen Einblicke, die Zeit und den freundlichen Empfang.




